Doarobiorarisch

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 "Doarobiorar"  Dialekt 

(Dialektdichtung, Armin Diem und seine Vorbild gebende Schreibung des Dornbirner Dialktes)

Sprache, Schrift, Dialekt

 

Die Sprache ist Ausdruck und Darstellung von Gedanken, Gefühlen, Willensregungen durch Zeichen (Zeichensprache), Gebärden (Gebärdensprache), besonders durch Laute.Die Lautsprache ist (lt. Lexikon) die vollendetste aller Formen menschlicher Kommunikation.


Die Sprache ist das Werkzeug des Denkens.


Die Sprache macht es möglich, dass Gedachtes, Gefühltes, Erlebtes festzgehalten und dem Mitmenschen erfahrbar gemacht wird.

Mit der Sprache verantwortungsvoll umzugehen, ist kultureller, ethischer und sozialer Auftrag für jeden Menschen.

 

Die Sprache so zu gebrauchen, dass der, für den eine Mitteilung bestimmt ist, richtig verstehen „muss“, was ihm durch sie „zugetragen“ wird, das ist Sinn des Werkzeuges Sprache.


Der Dialekt ist das unmittelbarste Sprach-Werkzeug. Wir haben es als Muttersprache erlernt. Wir beherrschen es im allgemeinen viel besser, als wir jede Fremdsprache erlernen können. Diese Muttersprache ist der Pflege wert. Wir können damit unsere Gedanken, Gefühle und Willensregungen in unverfälschtestem Sinne weitergeben.

 

Die Schrift macht es wie die Sprache möglich, dass Gedachtes, Gefühltes, Erlebtes festgehalten und dem Mitmenschen erfahrbar gemacht wird. Wir beherrschen es in der Hochsprache unsere Gedanken, Gefühle und Willensregungen in unverfälschtesten Sinne weitergeben.

 

Bei der Übersetzung von im Dialekt Gedachtem in die Hochsprache verändern und vereinfachen wir vieles.


Was liegt näher, als das im Dialekt Gedachte auch im Dialekt niederzuschreiben.

 

Dazu haben wir uns allerdings einer ordentlichen, möglichst unverfälschten Schreibweise zu bedienen.

 

 

April 2002